Das Selbstbild in Bewegung


Selbstbild

Unser Selbstbild bestimmt unser Handeln: wir unterlassen das, was wir uns nicht zutrauen und wiederholen das, was uns leichtfällt. Hemmungen, Vorlieben und innere Überzeugungen zeigen sich in Bewegungsgewohnheiten und formen unsere Körperhaltung. Indem wir die tatsächlich gegebenen Bewegungsmöglichkeiten spielerisch erforschen, machen wir und solche eingefleischten Gewohnheiten bewußt und öffnen uns den Zugang zu neuen Fertigkeiten und dem damit verbundenen Selbstvertrauen.


Leichtigkeit

Im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen spüren wir mit kleinen Bewegungen in den Körper hinein oder lassen uns von ausgreifenden Bewegungen in den Raum hineintragen. Wir machen uns mit unserem Skelett vertraut und lassen Vorstellungsbilder wirken, die sanft und nachhaltig die Körperstruktur verändern. In immer neuen Variationen experimentieren wir systematisch mit Bewegung, Gewicht, Orientierung, Bällen und Stöcken. Wir finden heraus, wie man Spannungen lösen und lernen kann, sich den Alltag leichter zu gestalten.


Lebendigkeit und Kreativität

Ungewohnte Bewegungen in ungewöhnlichen Positionen zu erforschen, sorgt für erfrischende Empfindungen, die das Gehirn anregen. Gleichzeitig lösen sich unbewußte, chronische Anspannungen und die mit ihnen verbundene innere Unruhe im Hintergrund verstummt. Wir nehmen die Welt anders wahr, können Kraft schöpfen und kommen wie von selbst auf neue Gedanken.


"Wenn Du nicht weißt, was Du tust, kannst Du nicht tun, was Du willst"  (Moshe Feldenkrais)

Die Grundlage meiner Arbeit in bewegungstherapeutischen Gruppen ist die Feldenkrais-Methode. Dabei ist meine Arbeitsweise von einem langjährigen Studium bei Amos Hetz in Movement Studies, asiatischen Kampfkünsten, sowie der Ideokinese André Bernards geprägt.

Texte und Bilder Copyright  Claudius Nestvogel 2005 - 2012


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